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Abnahmeverpflichtung
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Verpflichtung des Darlehensnehmer, sich das Darlehen
innerhalb der vereinbarten Frist (Abnahmefrist) auszahlen zu lassen.
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Annuitätendarlehen
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Sind die bei der Baufinanzierung meist verwendete
Darlehensform. Die Bezeichnung stammt von der Art der Verzinsung und Tilgung
der Darlehen mit einer gleichbleibenden Jahresleistung. Der Kreditnehmer
zahlt dabei bis zur vollen Rückzahlung des Darlehens eine gleichbleibende
Jahresleistung, die sich aus dem Zins- und Tilgungssatz in Prozent des
Darlehens (Nominalbetrag) errechnet. Die Annuität wird je nach Vertrag in
Vierteljahres- oder Monatsraten bezahlt.
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Auflassungsvormerkung
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Eintragung im Grundbuch, die den Anspruch des
Grundstückskäufers auf Eigentumsübertragung bis zu seiner endgültigen
Eintragung als neuer Eigentümer sichert.
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Auszahlungskurs
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Prozentsatz des Darlehensbetrages (Nominalbetrag), den der
Darlehensnehmer nach Abzug des vereinbarten Damnums erhält.
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Bearbeitungsgebühr/-entgelt
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Von Banken einmalig erhobene Gebühr für die Bearbeitung
des Darlehensantrages. Sie wird in der Regel bei der Auszahlung des Darlehens
abgezogen.
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Beleihungsgrenze
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Die Beleihungsgrenze für Hypotheken beträgt bis zu 80% der
Herstellungskosten oder des Kaufpreises. Hypothekenbanken beschaffen sich die
Mittel für solche Darlehen durch den Verkauf von Pfandbriefen.
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Beleihungswert
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Dauerhafter Wert, der der Ermittlung der Beleihungsgrenze sowie
der längerfristigen Risikobeurteilung dient.
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Bereitstellungszinsen
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Zinsen, die von der Bank für den Zeitraum zwischen
Darlehenszusage und Auszahlung berechnet werden. Sie sind notwendig, weil die
Bank die Mittel bereits bei der Darlehenszusage durch den Verkauf von
Pfandbriefen beschafft und für die sie selbst Zinsen zahlen muß.
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Bonität
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Jede Bank prüft aufgrund der gesetzlichen Vorschriften bei
Ihrer Kreditentscheidung die Bonität des Kunden, d.h. ob er nach Abzug der
für eine angemessene Lebensführung erforderlichen Beträge von seinen
regelmäßig erzielten Einkünften in der Lage ist, die laufenden Kreditkosten
zu zahlen (pünktliche Zahlungsmoral wird oft durch Schufa-Auskünfte
eingeholt).
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Damnum
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Oft als Disagio bezeichnet, ist die Differenz zwischen dem
Nominalbetrag (Rückzahlungsbetrag) und dem Auszahlungsbetrag eines
Hypothekendarlehens.
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Darlehnsvertrag
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Vertrag über die Gewährung und Rückzahlung einer
bestimmten Geldsumme. Das Darlehen kommt zustande durch einen Darlehensantrag
sowie die Zusage (Bewilligung) der Bank.
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Deckungshypothek
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Hypotheken, die als Sicherheit für die von den
Hyopthekenbanken ausgegebenen Pfandbriefen dienen.
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Effektivzins
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Preis für die Gesamtbelastung pro Jahr in Prozent bei
Krediten, deren Konditionen für die gesamte Laufzeit des Darlehens
festgeschrieben sind.
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Festzinshypothek
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Darlehen, dessen Konditionen die Bank für einen bestimmten
Zeitraum garantiert. Die Festzinshypothek ist das Markenzeichen der
Hypothekenbanken.
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Finanzierungsplan
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Zusammenstellung aller Herstellungs- oder Erwerbskosten
einerseits und der zur Finanzierung dienenden Eigen- und Fremdmittel
andererseits.
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Freistellungserklärung
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Grundpfandrecht, mit dem ein Grundstück zur Sicherung
eines Darlehens durch Eintragung im Grundbuch belastet wird. Der Darlehensgeber
ist dann berechtigt, das Grundstück bei einer Zwangsvollstreckung zu
verwerten.
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Hypothek
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Kurzform für Hypothekendarlehen. Hypothekendarlehen sind
langfristiges Darlehen, zu dessen Absicherung ein Grundpfandrecht im
Grundbuch eingetragen wird. Die Hypothek, als bewährte und kurssichere Form
der Baufinanzierung, zeichnet sich durch einen über einen langen Zeitraum
fest vereinbarten Zins aus.
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Hypothekenbanken
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Sind auf langfristige, grundpfandrechtlich gesicherte
Finanzierungen spezialisierte Banken. Sie unterliegen den strengen Regelungen
des Hypothekenbankgesetzes.
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Konditionen
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Bedingungen, zu denen ein Darlehensgeber bereit ist, ein
Darlehen zur Verfügung zu stellen.
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Laufzeit
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Die Laufzeit eines Darlehens umfaßt den Zeitraum von der
Auszahlung bis zur vollständigen Rückzahlung.
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Nominalbetrag
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Der im Darlehensvertrag vereinbarte Nennbetrag eines
Darlehens. Der Auszahlungsbetrag liegt häufig unter dem Nominalbetrag.
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Pfandbriefe
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Festverzinsliche Wertpapiere, die der Mittelbeschaffung
für Darlehen dienen. Sie müssen jederzeit durch erststellige Hypotheken mit
mindestens gleichem Zinssatz gedeckt sein. Öffentliche Pfandbriefe dienen der
Refinanzierung von Kommunaldarlehen an Bund und Länder (Gemeinden).
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Rangstelle
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Gibt bei mehreren eingetragenen Belastungen (Vorlasten)
Aufschluß über die Reihenfolge, in der die Gläubiger im Fall der
Zwangsvollstreckung Ansprüche geltend machen können.
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Schätzungsgebühren
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Für die Schätzung werden dem Darlehensnehmer Gebühren in
Rechnung gestellt, die in der Regel bei der Auszahlung des Darlehens
einbehalten werden.
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Tilgung
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Regelmäßige Leistung des Darlehensnehmers zur Rückzahlung
des Darlehens.
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Tilgungsaussetzung
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Die Bank erklärt sich bereit, die vereinbarte Tilgung
gegen Abtretung der Ansprüche aus einer Kapitallebensversicherung oder
Bausparverträgen auszusetzen. In dieser Zeit der Aussetzung erhält die Bank
nur die vereinbarten Zinsen.
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Umschuldung
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Ablösung eines bestehenden Kredites durch ein neues
Darlehen (z.B. bei Umwandlung kurzfristiger Bankkredite in langfristige Hypothekendarlehen)
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Verkehrswert
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Marktwert eines (un)bebauten Grundstücks an einem
bestimmten Stichtag
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Wertermittlung
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Dient der Ermittlung des Verkehrswertes, der häufig die
Grundlage für den Kaufpreis eines Hauses bildet und der Ermittlung des
Beleihungswertes. Unter Beleihungswert wird der dauerhafte Wert verstanden
und dient der Ermittlung der Beleihungsgrenze sowie der längerfristigen
Risikobeurteilung.
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Zwischenfinanzierung
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Wird in Anspruch genommen zur Überbrückung eines
kurzfristigen Kreditbedarfes bis zur Auszahlung der langfristigen
Finanzierungsmittel. (insb. während der Bauphase).
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